PMastaz (Berlin)

„Anfang der Neunziger begibt sich ein mit gespaltener Zunge und übergroßer Nase ausgestatteter Maulwurf nach Berlin, um sein neues Glück zu finden. Er nennt sich Mr. Maloke und sollte alsbald der Chef einer unglaublichen Sensation werden. Den PMastaz – der ersten Toygroup der Welt.

In einem schäbigen Berliner Hinterhof begegnet Mr. Maloke zufällig einer Gruppe von Frosch-Puppen: Big Eye, Pit und Turbid The Toad. Bei den Wesensgleichen muss er kaum Überzeugungsarbeit leisten, um ihr Feuer für die Sache zu gewinnen, und so rekrutiert der Zylindermann kurzum drei neue MCs für seine Band, die PMastaz. Die Lawine beginnt zu rollen.

… und ist kaum mehr aufzuhalten. In Puppenkreisen spricht sich die Geschichte des ominösen „Congress of Puppetry“ rasend schnell herum. Nach und nach strömen Puppen aus allen Ecken der Welt zu Maloke, schnappen sich ein Mikro und batteln jedes humanoide Wesen mühelos gegen die Wand.

„Mit scheinheiligem Kasperle-Theater hat das alles nichts zu tun. Die PMastaz klingen mit ihren Electro-Beats real wie Hip Hop aus der Mülltonne. Nur dass hier kein lieblich tollpatschiger Sesamstraßen-Oscar unter dem Deckel hervor kriecht, sondern im knallharten Prolo-Style klar gemacht wird, wer der Chef ist.“ Zitat: laut.de